Raytheon

Raytheon + Schwert GRC

Wie Raytheon ARM nutzte, um Risiken zu identifizieren und seinen Teil des Satellitenprogrammstarts der nächsten Generation der NASA pünktlich und im Rahmen des Budgets erfolgreich abzuschließen

INDUSTRIE

Luft- und Raumfahrt & Verteidigung

LAGE

USA

ANZAHL DER ANGESTELLTEN

195,000

Der Hintergrund & Herausforderung

Raytheon blickt auf eine 90-jährige Innovationsgeschichte zurück und bietet hochmoderne Elektronik, Integration von Missionssystemen und andere Funktionen in den Bereichen Sensorik, Effekte, Befehls-, Steuerungs-, Kommunikations- und Nachrichtensysteme sowie eine breite Palette von Funktionen Missionsunterstützungsdienste.

Vor der Implementierung eines ERM-Programms (Enterprise Risk Management) hatte Raytheon nicht genügend Verständnis dafür, wie sich das Risiko auf seine Projekte auswirkte. Die Kultur bei Raytheon war reaktiv und nicht wirklich risikobewusst. Der Schwerpunkt lag eher auf der Behebung von Problemen und dem Löschen von Bränden als auf einem proaktiven Ansatz zur Identifizierung und Verhinderung von Problemen, bevor sie auftraten. Die klügsten Denker von Raytheon beschäftigten sich fast ausschließlich mit ihren täglichen Aufgaben von technischem Umfang und waren selten in der Lage, den Kopf zu heben, um das Gesamtbild zu betrachten oder die Risikolandschaft sichtbar zu machen.

Ohne Zugang zu umfassenden Risikodaten fiel es Raytheon schwer, die ausstehenden Risiken und ihre Eintrittswahrscheinlichkeit zu identifizieren, was dazu führte, dass die Prognosen weniger genau waren. Es gab auch eine Trennung zwischen den Informationen, die von Mitarbeitern vor Ort und Entscheidungsträgern von Führungskräften verwendet wurden.

“Raytheon hat ein ehrgeiziges Enterprise Risk Management-Programm gestartet, mit dem die Risikokultur von reaktiv auf proaktiv geändert und die Auswirkungen von Risiken auf Schlüsselprogramme genau prognostiziert und gemindert werden sollen.”

Mit ARM kann Raytheon jetzt in einem Viertel der Zeit monatliche Risikoberichte erstellen und so die Reaktionsfähigkeit gegenüber dem Kunden verbessern.

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Die Lösung

Im Jahr 2011 startete Raytheon ein ehrgeiziges Enterprise Risk Management-Programm, mit dem die Risikokultur von reaktiv auf proaktiv geändert und die Auswirkungen von Risiken auf Schlüsselprogramme genau prognostiziert und gemindert werden sollen. Das ERM-Programm von Raytheon wird von der Active Risk Manager (ARM) -Software von Sword GRC unterstützt. Neben der Identifizierung von Risiken und dem Nachweis ihrer Interkonnektivität ist ARM auch ein wichtiges Instrument in der Berichterstattung über Raytheon-Messdaten – die Mittel, mit denen das Unternehmen Verhaltensweisen misst und jeden Monat an sein Managementteam berichtet.

Als Raytheon sein Risikoprogramm einführte, begann es damit, ERM auf organisatorischer Ebene anzusprechen. Anstatt ERM als Verwaltungsfunktion zu betrachten, hat die Geschäftsleitung beschlossen, das Risikomanagementprogramm im gesamten Unternehmen sichtbarer zu machen. Raytheon veranstaltete nicht nur regelmäßig geplante Risikoworkshops mit Mitarbeitern, sondern implementierte auch ein Risikoboard, das konsistente Scorecards und Checklisten überprüft, um die Risiken vollständig sichtbar zu machen und die Rechenschaftspflicht aufrechtzuerhalten.

Raytheon nutzte ARM zur Identifizierung von Risiken und schloss seinen Teil des Satellitenprogrammstarts der nächsten Generation der NASA pünktlich und im Rahmen des Budgets erfolgreich ab.

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Die Ergebnisse

Die Implementierung eines von Active Risk Manager unterstützten ERM-Programms durch Raytheon hat zu Vorteilen im gesamten Unternehmen geführt, darunter eine erhöhte Risikosichtbarkeit, ein strategischerer Ansatz für das Risiko und eine eingebettete Risikokultur.

Mit der Unterstützung der höchsten Ebenen des Unternehmens ist das Risikomanagement nun ein fester Bestandteil der Arbeit jedes Mitarbeiters. Die Kultur von Raytheon besteht nun darin, Risiken proaktiv zu identifizieren und zu managen, anstatt zu versuchen, Probleme nachträglich zu beheben.

Raytheon ist es gelungen, seine Funktionen zur Risikoberichterstattung mithilfe von ARM drastisch zu verbessern. Mit ARM benötigt jeder monatliche Bericht jetzt 76% weniger Zeit für die Erstellung, was weniger abrechnungsfähige Regierungsstunden erfordert und die Reaktionsfähigkeit gegenüber Kunden verbessert.

Ein leuchtendes Beispiel für den ERM-Erfolg von Raytheon war der Start des NASA-Satelliten der nächsten Generation im Oktober 2011. Raytheon war der Bodenanbieter für den Start. Jede Verzögerung hätte zu einem Mangel an Kontinuität bei den globalen Klima- und Wetterinformationen geführt. Ohne Wetterberichterstattung wäre alles betroffen, von der Planung eines Familienurlaubs bis zur Vorbereitung auf katastrophale Naturkatastrophen, von denen es 2011 allein in den USA 69 gab.

Mit dem ERM-Programm und der vorhandenen ARM-Software konnte Raytheon Risiken im Satellitenprojekt schnell identifizieren und Maßnahmen zur Schadensbegrenzung ergreifen. Raytheon hat seinen Teil des Projekts pünktlich und im Rahmen des Budgets erfolgreich abgeschlossen und zum Gesamterfolg des Starts beigetragen.

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