Eine „Single Source of Truth“ für das Risikomanagement in Finanzdienstleistungsinstituten

Sword GRC Blog

Eine „Single Source of Truth“ für das Risikomanagement in Finanzdienstleistungsinstituten

EINE „EINZIGE QUELLE DER WAHRHEIT“ FÜR DAS RISIKOMANAGEMENT INNERHALB VON FINANZDIENSTLEISTUNGSINSTITUTIONEN

Die 12. Ausgabe der Global Risk Management Survey von Deloitte wurde von März bis September 2020 von 57 Finanzunternehmen auf der ganzen Welt in einer Zeit des turbulenten Wandels und der Herausforderungen, die durch die ersten sechs Monate der Pandemie verursacht wurden, abgeschlossen.

Als Bewertung der Herausforderungen und Praktiken des Risikomanagements in der Finanzdienstleistungsbranche ergab die Umfrage, dass die meisten Befragten ihre Institute als äußerst oder sehr effektiv beim Risikomanagement einschätzten. Weniger waren jedoch so zuversichtlich, die nichtfinanziellen Risiken zu bewältigen, die mit der Covid-Krise katalysiert oder in den Vordergrund gerückt wurden.

Zu den Trends, die sich aus den Umfrageergebnissen ergaben, gehörten:

Stärkerer Fokus auf Kreditrisiken
Jeder fünfte (20 Prozent) der Befragten nannte das Kreditrisiko die wichtigste Risikoart, die in den nächsten zwei Jahren am stärksten an Bedeutung gewinnen wird – im Vergleich zu nur 3% der Befragten, die in der letzten Umfrage im Jahr 2018 das Kreditrisiko angegeben hatten.

Anhaltende Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit
Cyber-Sicherheit belegte den zweiten Platz in der Kategorie der Top-3-Risiken, die in den nächsten zwei Jahren am stärksten an Bedeutung gewinnen werden, wobei nur 61 Prozent angaben, dass ihre Organisationen beim Cyber-Sicherheits-Risikomanagement sehr oder extrem effektiv sind. 87 Prozent gaben an, dass die Verbesserung des Cyber-Sicherheits-Risikomanagements in den nächsten zwei Jahren eine sehr oder sehr hohe Priorität haben wird.

Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken (ESG)
ESG-Risiken wurden unter den Top-3-Antworten der Befragten am häufigsten für Risiken genannt, die in den nächsten zwei Jahren am stärksten an Bedeutung gewinnen werden. 33 Prozent gaben an, dass ihre Organisationen beim ESG-Risikomanagement äußerst oder sehr effektiv sind.

Nichtfinanzielles Risikomanagement weniger ineffektiv
Nur 65 Prozent der Befragten bewerteten ihre Unternehmen beim nichtfinanziellen Risikomanagement als sehr oder sehr effektiv, während das finanzielle Risikomanagement als sehr oder sehr effektiv eingestuft wurde.

Priorisierung des Drittrisikos
Als große Herausforderung stellte sich das Third Party Risk Management heraus, das Themen wie Datenschutz, Geschäftskontinuität und unethisches Verhalten umfasst. 44 Prozent der Institute bewerteten ihr Third-Part-Risikomanagement als sehr oder sehr effektiv. 64 Prozent gaben an, dass sie dem Risikomanagement durch Dritte in den nächsten zwei Jahren Priorität einräumen würden (als sehr oder sehr hohe Priorität).

Hinwendung zur Technologie
30 Prozent der Befragten gaben an, dass neue Technologien eingesetzt werden, um durch Automatisierung Kosten zu senken, Fehler zu minimieren, Kontrollen zu stärken und potenzielle Risikoereignisse rechtzeitig zu erkennen.

Im Blogbeitrag „Deloitte Releases Global Risk Management Survey“* wird Folgendes vorgeschlagen: „Der erfolgreiche Einsatz dieser Technologien als Teil einer Risikomanagement-Technologieinfrastruktur erfordert das Vorhandensein umfassender, aktueller und qualitativ hochwertiger Risikodaten – und die Schaffung einer solchen „Single Source of the Truth“ für Risiken kann eine Herausforderung sein. Zu diesem Zweck gaben 49 Prozent der Befragten an, dass sie sehr oder sehr besorgt über die Qualität und das Management von Risikodaten sind, und 69 Prozent gaben an, dass die Verbesserung der Qualität, Verfügbarkeit und Aktualität von Risikodaten in den nächsten beiden Jahren eine äußerst oder sehr hohe Priorität haben wird Jahre.’

Bewältigung der Herausforderung des Risikomanagements durch Technologie
„Die Ergebnisse der Deloitte Global Risk Management Survey weisen auf einen wachsenden Bedarf an qualitativ hochwertigen und zuverlässigen Daten hin“, sagt Jenny Ritson-Smith von Sword GRC. „Vertrauenswürdige Daten sind die Grundlage für eine effektive Risiko- und Compliance-Minderung und informieren über die Entscheidungsfindung.

„Sword GRC ist bestrebt, seine Kunden heute, nach der Pandemie und bei ihrem laufenden Risikomanagement und der GRC-Best Practice zu unterstützen, während sich die Landschaft weiter entwickelt.“

Entdecken Sie, wie Sword Operational Risk Manager liefert die kritische „Single Source of Truth“, die Finanzinstituten dabei helfen kann, den Risikomanagementprozess zu rationalisieren, wichtige Kennzahlen zu verfolgen, Kosten zu senken und Risiken zu mindern.

* Deloitte veröffentlicht globale Risikomanagementumfrage